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Warum Selbstwertgefühl Dir nicht hilft, wenn es wirklich schwierig wird

  • 3. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

(und was Dir stattdessen Halt gibt)


Viele Frauen, die zu mir ins Coaching in meine Praxis in Frankfurt kommen, haben sich bereits intensiv mit sich selbst beschäftigt.


Sie haben Bücher gelesen.

Reflektiert.

Verstanden, wo ihre Muster herkommen.


Und trotzdem erleben sie immer wieder dieselbe Situation:


Ein Mann zieht sich zurück.

Wird distanzierter.

Antwortet weniger.


Und plötzlich ist sie wieder da — diese innere Unsicherheit.


Gedanken wie:

„Was habe ich falsch gemacht?“

„War ich zu viel?“

„Bin ich nicht genug?“



Das eigentliche Problem ist nicht Dein Selbstwertgefühl


In solchen Momenten glauben viele, sie müssten einfach „noch mehr“ an ihrem Selbstwert arbeiten.


Doch genau hier liegt ein entscheidendes Missverständnis.


Denn Selbstwertgefühl basiert oft auf einer stillen, aber sehr mächtigen Frage:


👉 „Bin ich gut genug?“


Solange alles gut läuft, scheint diese Frage beantwortet zu sein.

Man fühlt sich sicher, stabil und bei sich.


Doch sobald Unsicherheit entsteht — in Beziehungen, im Job oder im Leben — gerät genau diese Frage ins Wanken.


Und plötzlich beginnt ein innerer Prozess, der sehr viel Kraft kostet:


  • Du hinterfragst Dich selbst

  • Du suchst den Fehler bei Dir

  • Du versuchst, Dich anzupassen oder „richtig“ zu verhalten


Nicht, weil Du schwach bist.

Sondern weil Du gelernt hast, Deinen Wert von äußeren Reaktionen abhängig zu machen.



Warum Selbstwertgefühl unter Druck oft zusammenbricht


Selbstwertgefühl funktioniert in vielen Fällen wie ein inneres Bewertungssystem.


Es sagt Dir, wie gut Du bist — basierend auf dem, was gerade passiert.


Das Problem daran:


👉 Es ist instabil.


Wenn Du Anerkennung bekommst, fühlst Du Dich gut.

Wenn Du zurückgewiesen wirst, gerätst Du ins Zweifeln.


Das bedeutet nicht, dass mit Dir etwas nicht stimmt.

Es bedeutet nur, dass Dein inneres System auf Bewertung ausgerichtet ist.



Selbstmitgefühl: Der Schlüssel zu innerer Stabilität


Was vielen Frauen fehlt, ist nicht mehr Selbstwertgefühl.


Sondern etwas anderes:


👉 Selbstmitgefühl.


Ein Begriff, der oft missverstanden wird.


Selbstmitgefühl bedeutet nicht, sich etwas schönzureden.

Und auch nicht, sich in Problemen zu verlieren.


Es bedeutet:


In schwierigen Momenten innerlich auf Deiner eigenen Seite zu bleiben.


Statt Dich zu fragen:

„Was stimmt nicht mit mir?“


entsteht eine neue innere Haltung:


„Das tut gerade weh.“

„Kein Wunder, dass mich das verunsichert.“



Der Unterschied, der alles verändert


Der Unterschied zwischen Selbstwertgefühl und Selbstmitgefühl zeigt sich genau dann, wenn es schwierig wird.


Selbstwert fragt:

👉 „Bin ich gut genug?“


Selbstmitgefühl fragt:

👉 „Wie gehe ich gerade mit mir um?“


Und genau diese Verschiebung macht den Unterschied.

Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, Dich zu bewerten.

Sondern darum, Dich zu unterstützen.



Wie Du Selbstmitgefühl konkret im Alltag umsetzen kannst


Gerade in Momenten, in denen Du Dich verletzt, unsicher oder zurückgewiesen fühlst, kannst Du beginnen, anders mit Dir umzugehen.


Zum Beispiel so:


1. Deinen inneren Ton verändern

Statt Dich zu kritisieren, benenne ehrlich, was gerade da ist:

👉 „Das ist gerade schwer für mich.“


2. Deinen Körper beruhigen

Ein Tee, eine warme Dusche, ein Spaziergang.

Kleine Dinge, die Deinem Nervensystem signalisieren:

👉 Ich bin für mich da.


3. Dich nicht sofort „reparieren“ wollen

Du musst nicht sofort eine Lösung finden.

Oft reicht es, den Moment auszuhalten — ohne Dich zusätzlich unter Druck zu setzen.



Warum das so wichtig ist


Wenn Du lernst, mit Dir selbst mitfühlend umzugehen, verändert sich etwas Entscheidendes:


👉 Du bleibst bei Dir — auch wenn im Außen etwas wackelt.


Du verlierst Dich weniger.

Du wirst klarer.

Und Du triffst Entscheidungen nicht mehr aus Angst, sondern aus Verbindung zu Dir selbst.



Was Du für Dich mitnehmen kannst


Du musst nicht perfekt sein.

Du musst nicht immer sicher sein.

Und Du musst Dich auch nicht „im Griff haben“.


Aber Du kannst lernen:


👉 Dich in schwierigen Momenten nicht gegen Dich zu stellen

👉 Dich nicht klein zu machen

👉 Sondern Dich selbst zu halten



Abschließender Gedanke


Vielleicht ist die wichtigste Frage nicht:


👉 „Bin ich gut genug?“


Sondern:


👉 „Bleibe ich bei mir, wenn es schwierig wird?“


Denn genau darin liegt Deine innere Stabilität — und Deine emotionale Stärke.


Wenn Du Dich in diesen Zeilen wiedererkennst, dann ist das kein Zufall.


Viele der Frauen, die zu mir in meine Praxis in Frankfurt kommen, stehen genau an diesem Punkt.


Sie haben verstanden, was passiert —

aber sie merken, dass sie alleine nicht wirklich rauskommen aus diesem inneren Kreislauf.


Und genau hier setzt meine Arbeit an.


Nicht an der Oberfläche. Sondern dort, wo sich Deine Muster wirklich verändern.


👉 In Deinem inneren Erleben.

👉 In Deinem Umgang mit Dir selbst.

👉 In Deinen Beziehungen.


Wenn Du spürst, dass Du Dir dabei Unterstützung wünschst, dann lade ich Dich ein:


Vereinbare ein unverbindliches Erstgespräch mit mir.


In diesem Gespräch schauen wir gemeinsam:

Wo Du gerade stehst,

was Dich wirklich blockiert

und wie ein Weg für Dich aussehen kann, der sich stimmig anfühlt.


👉 Du musst da nicht alleine durch.

 
 
 

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